„Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ (Markus 9,24)

Dieses Gebet eines Vaters, der verzweifelt sein krankes Kind zu Jesus gebracht hat, bete ich selbst oft in den verschiedensten Situationen. Ohne Glauben, ohne Vertrauen auf Gottes Macht und Liebe bleibt das Leben ja gott-los; bleibt aber auch das christliche Leben gesetzmäßig, trocken, traurig. Kann oder soll ich mich aber zum Glauben zwingen, wenn ich keinen Glauben empfinde? Ist das nicht Krampf und Lebenslüge? – Hier ist jemand, der gar keine Zeit hat, über solche Fragen zu philosophieren. Er kapituliert vor Jesus und erwartet von ihm alles. Selbst die Kraft zum Glauben. Jesus belohnt dieses Minimal-Vertrauen und macht daraus etwas Großes. – Vorschlag: Lasst uns in 2020 oft so beten; und dann gespannt auf Gottes Wirken warten.